
Mitte
Juli dieses Jahres war ich einige Male mit meinem
Jagdkameraden Gottfried auf Pirsch. Juli, das bedeutet
für uns Jagd auf Fuchs und beobachten des anderen
Wildes. Wir hatten uns diesmal für den Brand oberhalb
des Plompeneidershof entschieden, wo sich auf einem
Felsen ein |
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Bodensitz befand. Wie es auch dazugehört,
kam an diesem Abend nichts, aber schon rein gar nichts.
Wir beschlossen bis zur letzten Minute zu bleiben, da
der Abstieg für etwas anderes schon zu spät war.
Buchstäblich in den allerletzten Minuten kamen von links
in ungefähr 150 Metern Entfernung zwei gleichgroße
Füchse aus einem Loch im Felsen und sprangen spielerisch
herum. Da es zwei waren, beschlossen wir zugleich zu
schießen. Gottfried mußte bis drei Zählen und so müßte
es klappen. Auf drei schossen wir beide zugleich und es
hörte sich wirklich nur ein Knall. Mit Bescheidenheit
muß ich aber dazusagen, daß Gottfried gleich traf, ich
aber fehlte. Beim Nachhausegehen gelang es Gottfried
noch ein Foto von zwei Mardern zu schießen. Dies war ein
herrlicher Anblick.
Weidmannsheil |
Bericht und Fotos:
Hansjörg Summerer, Revier Mühlbach
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