Bericht 134: Jagd im Waldviertel

Nach einer neuerlichen Einladung war ich am vorletzten Wochenende des Jahren wieder im Waldviertel in Max´s Revier zur Sau-Reh und Fuchsjagd eingeladen. Mit dabei waren diesmal

Hugo, David, David jun. sowie Alois der auch die Aufgabe des Treibers erfüllen sollte.

Gegen 15:00 Uhr hatten wir unser Ziel erreicht und den Rest des Nachmittages nutzten wir

Um nach Rehen Ausschau zu halten bis das Licht ein Ansprechen nicht mehr zuließ. Um uns für den Nachtansitz auszurüsten mussten wir noch einmal ins Quartier. Ein warmes Abendessen

Und eine ebensolche Kleidung für die 9° kalte Nacht sollte dazu beitragen das wir es einige Stunden aushielten.

Um 19:00 Uhr starteten wir ins Revier und bezogen unsere zugeteilten Ansitze, ich hatte wieder das Glück die gleiche Schlafkanzel wie beim letzten Mal beziehen  zu können. Das wir heute auf Sauen wahrscheinlich vergebens warten würden hatte man uns schon beim Abendessen mitgeteilt, da in den letzten Wochen an die 30 Sauen in dieser Gegend erlegt worden sind.

Ich machte es mir aber jetzt auf der gepolsterten Bank in meiner Kanzel gemütlich und mit dem

Mond als Gehilfen für gute Sicht wartete ich auf einen möglichen Rotrock.

Um 20:30 Uhr fiel dann der erste Schuss und gleich darauf vibriert mein Handy, es ist David

er hatte Waidmann´s Heil auf einen Fuchs. Ich jetzt wieder hellwach fange sofort an die Gegend um mich wieder abzuglasen, reicht doch mein Blickfeld bis zu 500m. Und plötzlich kommt auch in meinem Bereich Leben auf, auf etwa 300 sah ich infolge des guten Lichts einen Rotrock von einem Waldrand zum anderen schnüren. Es war kurz vor halb elf als ich ihm auf der Hasenklage ein

Liedchen spielte und er innerhalb einer halben Minute auf 140m heran kam. Jetzt kam zum ersten  Mal meine neue Optik mit Leuchtabsehen die ich Tags zuvor montieren hab lassen  zum Einsatz.

Meine 7 x 64 ließ ihm keine Zeit zur Flucht. Der weitere Verlauf bis zum abbaumen um Mitternacht

blieb erfolglos.

Den Sonntagvormittag nutzten wir für einen ruhigen Pirschgang in den lichten Buchenwäldern bei

Dem Hugo und David sen. je eine Rehgais erlegen konnten und die Gesamtstrecke dadurch etwas aufgewertet wurde. Der Schüsseltrieb zu Mittag dauerte dann allerdings auch bis zum späten Nachmittag bevor wir die Heimreise antraten.

 

Waidmann´s Heil                                               


                                                                                                          Bericht und Fotos:  Hermann Großalber OÖ

 

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