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Nachdem
ich am 24.Oktober am Nachmittag das zweite sehr schwache Rehkitz
( beide noch in der Sommerdecke und beide nur 6kg!!!!) erlegen
konnte und es erst halb sieben Uhr Abends war, fuhr ich
noch mit dem Auto ins nächste Dorf um dort in einem Feld auf
Rotwild anzusitzen. Kurz vor sieben kam noch die Bäuerin mit
einem Korb um oberhalb des Feldes etwas zu holen. Als sie gleich
darauf zurückkam entschuldigte sie sich für die Störung, was sie
natürlich nicht zu tun brauchte, da sich ja jeder Mensch frei
bewegen kann und ich schließlich in ihrem Feld saß! Ich sagte
ihr das sie überhaupt nicht gestört hat und zudem die beste Zeit
erst kommen würde. Als sie einige Minuten weg war und ich
währenddessen das Feld abglaste kamen plötzlich drei Stück
Rotwild. Sofort versucht ich die Stücke anzusprechen, was wegen
der fortgeschrittenen Finsternis nicht ganz einfach war!
Trotzdem konnte
ich
Tier und Kalb erkennen. Als sich das Tier ein bisschen vom Kalb
entfernte suchte ich mit dem Leuchtkreuz das Blatt des Kalbes,
stach ein, atmete noch ein paar mal kurz durch und als es schön
Blatt stand, hörte man auch schon den Knall der Büchse durch die
Nacht hallen! Alls ich, nach dem ich vom Mündungsfeuer geblendet
war, wieder gut sehen konnte, konnte ich erkennen wie die zwei
Tiere hochflüchtig abgingen und das Kalb im Feuer lag! Was für
ein Glücksgefühl! Das schrecken des Tieres konnte ich noch eine
Weile vernehmen und als wieder Ruhe einkehrte, begab ich mich
zum Kalb. Dort angekommen nahm ich wie gewohnt den Hut vom Kopf
um dem Hl. Hubertus in einem kurzen Gebet zu danken!
Waidmannsheil
Peter
Ps:
Ich möchte noch den Elias grüssen ( mein Patenkind) der beim
Abschuss des Rehkitzes dabei war und der ein ganz begeisterter
Jäger ist. Waidmannsheil Elias
Bericht und Foto: Peter
Taferner
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