| Bericht 103: Ein weidmännisches Verhalten | ||
Diese Überschrift, zu diesem Jagderlebnis habe ich deshalb gewählt, weil es nicht selbstverständlich ist, wie vorbildhaft weidmännisch, sich unser Jagdkollege Emanuel verhalten hat. Da Emanuel heuer ein Rehbockabschuss zugeteilt wurde, begab er sich bereits im Monat Juli des Öfteren auf den Sonnenberg um nach einem geeigneten Trophäenbock Ausschau zu halten. In der Örtlichkeit „Greit“ konnte er mehrmals einen starken Rehbock durch sein Fernglas sichten.
Mit seinem
Schweizer Jagdfreund Markus machten sie sich am Samstag
7.August, auf den Weg nach „Greit“ um nach dem guten Rehbock
Ausschau zu halten. Als dieser jedoch im Laufe des Vormittags
nicht austrat,
Kurz darauf trat das Stück aus und es stand ein Rehbock vor ihnen. Schnell bemerkten sie, dass sich dieser nur hinkend fortbewegen konnte. Der Grund dafür war eine offene Wunde am rechten Vorderlauf, wie sich später herausstellte war er gebrochen. Emanuel zögerte nicht lange und erlöste den Bock von seinem Leiden, wohlwissend, dass er auf „Greit“ noch den starken Rehbock erlegen hätte können.
Mit diesem Bericht, möchten wir dir „Manu“ unseren großen Respekt für dein weidmännisches Verhalten aussprechen.
Deine
Jagdhornbläserkollegen |
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