| Bericht 54: Auf die Pirsch mit meinem Sohn und einer Jungjägerin |
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Heute
soll es einmal klappen. Heidrun, die ja damals als ich das
Schmaltier geschossen habe keine Zeit hatte und auch mein Sohn
Daniel waren endlich unter einen Hut zu bringen und wir wollen
auf die Abendpirsch. Viel zu früh bei der Hitze trafen wir uns
auf dem Parkplatz und so beschlossen wir uns noch bei einer
Freundin eine Zigarettenpause und einen kühlen Hopfentee zu
genehmigen. Um 8 ging es also auf den Ansitz und bald kam hinter
uns ein Bauer der seinen Acker wässerte. Schön, so soll es sein
und es ist ja nix Neues, wenn man jemand mit hat tritt sowiso
nichts aus. Während wir nicht besonders freundlich über den
Nachbar redeten, tritt eine Schmalgeiß aus und da sie ziemlich
Durchfall hat sag ich zu Daniel er soll sie schießen, obwohl er
heute für den Knopfbock ansitzt. Leider ist das Stück schräg von
ihm und er muß mit einer nicht besonders guten Auflage schießen
und das Resulat war auch dementsprechend: zu hoch! und die Geiß
springt ab, aber nur kurz darauf bleibt sie stehen und äst
weiter. Die Position hat sich kaum geändert, aber diesmal
zeichnet sie Weichschuss und verschwindet hinter einer
Heuschupfe.
Weidmannsheil |