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Am
27. Juni trafen sich bei traumhaftem Wetter ca. 200
Jägerinnen und Jäger zum 14. Jägerinnentreffen im
schönen Vinschgau.
Sehr
erfreulich war die Anwesenheit einer Gruppe von
Jägerinnen aus dem benachbarten Münster und dem Trient.
Mit
„typisch „vinschgerischem Frühschoppen“ und
Kasverkostung von der Sennerei Burgeis wurden die
Jägerinnen in Schlinig empfangen. Musikalisch umrahmt
wurde das Ganze von der Obervinschger Böhmischen.
Geschlossen marschierten alle in reger Diskussion zur
Schliniger Alm, wo zu allererst der Durst gestillt
werden musste.
Bei
der Hl. Messe, zelebriert von Pater Peter Perkmann vom
Kloster Marienberg, beteten und sangen Jägerinnen und
Jäger gemeinsam „das Gebet der Jäger“ und „Du großer
Gott wenn ich die Welt betrachte“. Den musikalischen
Beitrag dazu leisteten die Jagdhornbläsergruppe „St.
Eustachius“ aus Mals mit Hornmeister Martin Aondio und
Obmann Andreas Steck.
Ingrid
Andreaus, eine der 16 Jägerinnen aus dem Vinschgau,
eröffnete den offiziellen Teil, des nun schon
traditionellen Treffens und übergab das Wort an den
Malser Revierleiter, Otto Jochberger weiter. Dieser
begrüßte die gesamte Jägerschaft und erinnerte in seiner
Ansprache an das Wirken des verunglückten Leiters des
Forstinspektorates Schlanders, Andreas Feichter, der
„sein Amt im besten Sinn für Menschen, Wald und Natur
ausgeübt hat“ und ersuchte um eine Gedenkminute für alle
verstorbenen Jägerinnen und Jäger.
Zu den
anwesenden Ehrengästen zählten Otto Jochberger
(Revierleiter von Mals), Günther Hohenegger
(stellvertretender Bezirksjägermeister), Hansjörg Götsch
(Verbandsjagdaufseher Vinschgau), Markus Raffeiner
(Verbandsjagdaufseher Meran), Ulrich Veith
(Bürgermeister von Mals), Klaus Bliem (Amt für Jagd und
Fischrei), Mara Daroit (Südtiroler Jagdverband)
Zum
Mittag sorgte Luis und sein Team mit Wildspezialitäten
und Gulasch vom schottischen Hochlandrind, gesponsert
von Müller Lorenz und Schöpf Peter, für den
kulinarischen Hochgenuss.
Während es sich die Anwesenden schmecken ließen,
zauberte Heinisch Josef aus Matsch mit seiner Motorsäge,
aus einem Baumstamm einen Auerhahn, der anschließend
unter den Jägerinnen verlost wurde.
Dass
die Jägerinnen auch tanzen können, zeigte sich als
Schorsch und Harald ihr vielseitiges Programm erklingen
ließen.
Ihr
Geschick unter Beweis stellen, konnten die Jägerinnen
beim Pfeil- und Bogenschießen. Unter Anweisung des
vinschgauer Bogenschützenvereins „Venostarch“ wurde es
für Viele ein besonderes und vor allem lustiges
Erlebnis, als es darum ging, die Tierattrappen zu
treffen.
Laut
Organisatorinnen – erkennbar eingekleidet von der
Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft und von
Alpinhunting (Astri) – ein rundum gelungener Tag, der
nicht nur wegen des Begrüßungsgeschenkes, ein
Multifunktionshalstuch (gesponsert von der Baufirma
Gemassmer Herbert Schlanders) sondern auch wegen der
guten Stimmung noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Weidmannsheil
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Bericht : Tanja & Ingrid
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Fotos: Armin Raffeiner
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