
|
KRANKHEITEN: Die richtige, artgerechte Ernährung ist eine wesentliche Voraussetzung zur Gesunderhaltung unseres Hundes .Und gerade dies stellt besondere Anforderungen an den Hundebesitzer, denn der ansonsten so instinktreiche Hund kann nicht erkennen, welche Nahrungsbestandteile für ihn wichtig sind, welches Futter wertvoll und ausgewogen ist und welche Menge an Futter er verträgt. Kurz gesagt : Der Hund frisst das, was Herrchen ihm vorsetzt. Jeder Hundebesitzer sollte sich deshalb ein wenig mit den Grundlagen einer gesunden und ausgewogenen Ernährung befassen . Sie werden sehen ,es ist eine interessante und zugleich lohnende Beschäftigung . Haut - und Fellprobleme, Fettleibigkeit, Unterernährung, Mattigkeit, Allergien und viele andere Probleme lösen sich plötzlich wie von selbst oder treten erst gar nicht in Erscheinung. Häufig ist es gar nicht so schwer , dem Hund durch wenige, gezielte Veränderungen in seiner in besseres und gesünderes Leben zu ermöglichen . Wir ten Ihnen deshalb auf den folgenden Seiten kurze Ratschläge zu drei häufig vorkommenden Gesundheitsproblemen geben, deren Ursachen auf Ernährungsmangel oder auf Fütterungsfehler zurückzuführen sind . |
|
Die häufigsten Hundekrankheiten: |
|
|
Allergien |
Beispiele
einer Allergie sind: Erweiterung der Blutgefäße. |
|
Abmagerung |
Ein Abmagern von Hunden ist in erster Linie durch den Verlust an Fett- und Muskelgewebe erklärbar. Der daraus folgende Kräftemangel führt oft zu einem struppigen und glanzlosen Fell. Ursachen für eine Abmagerung können an mangelnden oder an den nicht ausreichenden Futtergaben liegen. |
|
Abort |
Eine Trächtigkeit
einer Hündin kann durch verschiedene Ursachen unterbrochen werden.
Diesen Vorgang nennen wir Abort. Begleiterscheinungen beim Abort sind
oft schwere Allgemeinerkrankungen der Hündin. Es gibt
viele Gründe für einen Abort, häufig ist jedoch der bakterielle
Abort, bei dem sich Bakterien in die Gebährmutter einnisten und die Föten
zum Absterben bringen. Reaktion der Hündin darauf, kann eine
Blutvergiftung sein, welche sich durch offensichtliches Unwohlsein und
Fieber äußert. |
|
Afterdrüsenentzündung |
Unterhalb
des Afters befinden sich in Analbeuteln die Analbeuteldrüsen. Um den
After herum, befinden sich die Anal- oder Afterdrüsen. |
|
Akuter
Kehlkopfkatarrh |
Diese
Krankheit tritt häufig im Frühjahr durch eine bakterielle Infektion
auf. Erscheinungen sind Husten, der anfangs kurz, heiser, trocken, später
gedehnt, locker, rasselnd, mit Auswurf verbunden ist. Der Hund hat bei
schwerer Erkrankung Fieber mit Appetitmangel und Atembeschwerden. |
|
Aufblähung |
Bei Welpen und jungen Hunden kann man manchmal aufgeblähte Hinterleiber sehen. Dieses Krankheitsbild wird sehr häufig durch einen Spulwurmbefall verursacht. Eine andere Ursache kann in einer übermäßigen Futteraufnahme liegen, dessen Gärung und Gasbildung im Darm und Magen gefunden werden. |
|
Ausschlag |
Bei verschiedenen Krankheiten wie der Staupe oder Toxoplasmose treten Ausschläge auf. Diese äußern sich durch kleine Eiterherde in den Innenflächen der Hinterschenkel und vermehrt am Bauch. Milben in Form der Räude oder der Herbstgrasmilbe oder Pilze wie etwa bei Mikrosporie oder Glatzflechte können ebenfalls zu Ausschlägen führen. Zusammenfassend kann gesagt werden, unter dem Begriff Ausschlag werden die verschiedensten Erkrankungen der oberflächlichen Haut verstanden. Dazu gehören auch die Ekzeme! |
|
Babesiose |
Die Parvovirose kann in zwei verschiedenen Formen verlaufen, der myokarditischen (Herzmuskelentzündung), deren Prognose i.d.R. infaust ist, und der enteritischen (Entzündung der Darmwand), deren Verlauf ab einem Gewichtsverlust von über 12% ebenfalls oft tödlich ist. Die Herzmuskelentzündung kommt nur bei jungen Hunden bis zu einem Alter von drei bis vier Monaten vor und ist heutzutage durch hohe maternale Antikörpertiter ausgesprochen selten. Im Gegensatz dazu ist trotz umfangreicher Impfungen eine Eindämmung der enteritischen Form nicht festzustellen. |
|
Bandwurm |
Bandwürmer
kommen häufiger im Hundedarm vor als man denkt. |
|
Bauchfellentzündung |
Durch Bakterien, welche von außen oder auch vom körperinneren in die Bauchhöhle gelangen, wird die Bauchfellentzündung hervorgerufen. Die Bauchhöhle wird durch eine sehr dünne Haut ausgekleidet, dem Bauchfell. Die Bakterien können in unterschiedlicher Dichte in die Bauchhöhle gelangen: Vermehrte Bakterien sind vorhanden durch: Darmrisse, Zerreißen der Gebärmutter bei Geburten, Platzen der Harnblasen oder schweren Verletzungen durch außen durch Fremdeinwirkung (Unfälle, Hundebisse). In diesen Fällen verläuft die Bauchfellentzündung explosionsartig und führt innerhalb von wenigen Stunden zum Tod des Tieres. |
|
Bauchwassersucht |
Diese Erkrankung wird durch eine Ansammlung von Flüssigkeit in der Bauchhöle hervorgerufen. Im Gegensatz zur
Bauchfellentzündung geht dieses Krankheitsbild nicht mit einer Entzündung
einher, wodurch auch das für die Bauchfellentzündung typische Fieber
fehlt. Ursachen können Herzschwäche, Erkrankung von Niere und Leber - sowie Störungen in der Ernährung oder Geschwülste in der Bauchhöhle sein. |
|
Blasenentzündung |
Eine Entzündung der Harnblase bezeichnet man als Blasenentzündung. Meist
wird eine Blasenentzündung durch bakterielle Krankheitserreger
hervorgerufen, aber auch Erkältungen sind eine häufige
Krankheitsursache. Der Harn enthält oft
Blut oder Eiter und entwickelt einen üblen Geruch. |
|
Blasensteine |
In der Harnblase können sich teilweise recht kleine Steine (Blasengrieß), aber auch große Steine bilden, welche aus den im Harn befindlichen Salzen entstehen. Diese Steine führen durch Reizung der Blasenschleimhäute zu einer Blasenentzündung oder durch ihre Bewegung in der Harnblase zu Blutungen durch Verletzung der Blasenwand. Können diese Steine nicht aufgelöst oder entfernt werden, können sie zu einem Verstopfen des Harnleiters führen. Eine Harnvergiftung
oder Harnverhaltung wäre die Folge. |
|
Blue -dog-Syndrom |
Diese
durch ein dominantes Gen verursachte blaugraue Farbaufhellung des
Haarkleides zeigt Neigung zu Alopezie (Haarausfall). Die Tiere sehen aus
wie von Motten zerfressen. |
|
Coccidien |
In der Darmschleimhaut von vor allem jungen Hunden siedeln sich gerne kleine einzellige Parasiten - die Coccidien an. Eine Infizierung der Hunde erfolgt durch die Aufnahme von Nahrung, welche mit dem Kot der befallenen Tiere in Berührung gekommen ist. Die Dauerformen der Coccidien (Oocysten) verursachen bei Welpen häufig schweren Durchfall, Blutarmut und Abmagerung, leider sind Sterbefälle bei schweren Infektionen innerhalb weniger Wochen nicht selten. Nur eine mikroskopische Untersuchung des Kotes gibt Aufschluss über einen Coccidienbefall. |
|
Coronavirus |
Hierbei
handelt es sich um eine erst seit kurzem bekannte, hochansteckende
Darminfektion. |
|
Darmblutung |
Wird im Kot des Hundes Blut nachgewiesen, so deutet dieses auf eine Darmblutung hin. Da jeder Abschnitt des Darmes betroffen sein kann, ist die Suche nach der Ursache oft nicht einfach. Fester Kot mit Blutspuren deutet auf eine Blutung im Enddarm oder auch auf eine Afterdrüsenentzündung hin. Weicher oder wässriger Kot, durchsetzt mit schwarzem Blut, kann ein Zeichen für eine Blutung im Dünndarm, vorderer Dickdarm oder Magen sein. Ursachen für diese Blutungen sind in den verschiedensten Krankheitsbildern zu finden, darunter zum Beispiel: Fremdkörper, Coccidiose, Darmgeschwüre, Darmeinschiebung, aber auch Vergiftungen. Schwere Infektionskrankheiten (Leptospirose, Toxoplasmose) können oftmals zu einem Darmgeschwür, und somit zu Darmblutungen führen. |
|
Darmparasiten |
Parasiten, vor allem Darmparasiten wie Spulwürmer, Bandwürmer, Hakenwürmer, Peitschenwürmer oder Coccidien entziehen dem Hund die lebensnotwendige Nahrung. Weitere Schädigungen der Wirtstiere können durch Blutsaugen (Anämie), Durchfall, Befall der Gallengänge mit anschließender Gelbsucht, Darmschleimhautreizung und sogar in extrem schlimmen Fällen zu einem durchstoßen der Darmwand (welche durchaus zu Bauchfellentzündung führen), entstehen. |
|
Durchfall |
Magendarmerkrankungen führen in vielen Fällen zum Durchfall. Als Durchfall bezeichnet man erst eine mehrmalige Entleerung des Darmes mit wässrigen und dünnbreiigen Kot, oft durch Schleim oder mit Blutspuren durchsetzt. Ursachen eines Durchfalles sind in der Aufnahme vom verdorbenen Futter, Vergiftungen, Darmparasiten oder auch durch Erkältungen zu finden. Ebenso ziehen viele Allgemeinerkrankungen und die Schwächung des erkrankten Tieres Durchfälle mit sich. In erster Linie sollte der Hund Diätreiche Ernährung bekommen, empfehlenswert ist hier weiches breiiges Futter. Hört der Durchfall
nicht innerhalb kurzer Zeit auf, sollte dringend ein Tierarzt
konsultiert werden! |
|
Hepatitis |
Bei der ansteckenden Leberentzündung handelt es sich um eine Virusallgemeinerkrankung. Gefährdet sind allerdings nur Hunde und andere Fleischfresser. Eine Infektion des Menschen durch den Hund ist ausgeschlossen. Im Gegensatz zum Staupevirus wird das CAV1-Virus nicht auf dem Luftwege übertragen. Hier ist der direkte Kontakt, die orale Aufnahme von Urin, Kot oder Speichel infizierter Tiere notwendig. Kranke, aber auch gesund erscheinende Hunde, sind die Hauptüberträger der Erkrankung. Hunde, welche die Erkrankung überstanden haben, können noch monatelang Hepatitisviren ausscheiden und verbreiten. Die Inkubationszeit beträgt 6 bis 9 Tage. Das erste Symptom ist Fieber, oft über 40 °C, welches 1 bis 2 Tage anhält. Manche Hunde erholen sich danach und haben keine weiteren Erscheinungen. Bei denjenigen jedoch, wo kurz nach dem ersten ein zweiter Temperaturanstieg folgt, kommt es zu ernsten Erkrankungssymptomen. In den schwersten Fällen sieht man, wie ein augenscheinlich gesunder Hund plötzlich kollabiert und innerhalb von 24 Stunden stirbt. |
|
Ehrlichlose |
Rhipicephalus sanguineus, besser bekannt unter dem Namen Braune Hundezecke, kommt in erster Linie im Mittelmeerraum vor. Inzwischen hat sie sich auf allen Kontinenten verbreitet. Die Braune Hundezecke parasitiert in allen drei Entwicklungsstadien (Larve, Nymphe, Adulti) nahezu ausschließich am Hund, während der Mensch nur sehr selten befallen wird. Mit Zunahme des Reiseverkehrs wird die Braune Hundezecke durch den Hund in den Wohnbereich des Menschen hierzulande verschleppt. Eine durch das Institut für Parasitologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover vor Jahren durchgeführte Erhebung ergab, dass 14 (fast 1 Prozent) von 1624 mit Zecken befallene Hunde die Braune Hundezecke aufwiesen. |
|
Ekzeme |
Äußere Reize wie Nässe, Schmutz, falsches Trimmen oder ungeeignete Seite beim baden können zu einer Ekzembildung führen. Erkennbar sind Ekzeme durch kleine Knötchen, Blässchen oder Pusteln auf der Haut, aber auch durch Nässen der befallenen Bereiche welche dann zu Krusten oder eine Abschuppung der Haut führen können. Fast allen Ekzemen gleich ist eine entzündete Haut, erkennbar durch ihre Rötung. Am meisten bilden sich Ekzeme auf den Rückenpartien der erkrankten Tiere, eine Heilung kann eine durchaus langwierige und nicht leichte Angelegenheit werden. Vorraussetzung ist jedoch, die Beseitigung der äußeren Reize, welche zur Bildung des Ekzem führten. Neben diesen Äußeren Einflüssen gibt es auch nicht erkennbare, welche durch Stoffwechselstörungen oder Erkrankungen der Nieren ausgelöst werden. |
|
Epilepsi |
Immer wieder auftretende Krampfanfälle mit gleichzeitigem Bewusstseinsverlust deuten auf das leider unheilbare Gehirnleiden Epilepsie hin. Eine Medikamentengabe bringt zwar keine Heilung, kann aber die auftretenden Anfälle so beeinflussen, dass sie ausbleiben. Da eine
Vererbung eine mögliche Ursache für ihr Auftreten ist, sollten solche
Tiere aus der Zucht ausgeschlossen werden. |
|
Erbrechen |
Fremdkörper in Schlund, Rachen oder Magen, aber auch einfache Magenüberladung, Magendarmerkrankungen sowie Vergiftungen können beim Hund zu erbrechen und würgen führen. Handelt es sich hier um einmaliges erbrechen ist eine Diät ratsam, wobei mit dem herausbringen (z.B. Fremdkörper) meistens auch die Ursache behoben ist. Wird jedoch vermehrtes erbrechen beobachtet, sollte umgehend ein Tierarzt zu Rate gezogen werden |
|
Erkrankung von Haut und Haar |
Erkrankungen
von Haut und Fell des Hundes treten in mannigfaltiger Form auf . Die
Entstehung dieser Krankheiten liegt an mangelhafter Pflege, durch
falsche Ernährung, Bakterien und Pilze sowie Parasiten. |
|
Erkrankungen der Augen |
Eine
oft auftretende Erkrankung der Sehorgane ist die Bindehautenzündung.
Als Ursache sind oft kleine, scharfe Fremdkörper wie Sand oder
Pflanzenteile anzusehen, die eine Reizung herbeiführen. Zur Entzündung
kommt es dann durch Bakterien. |
|
Euterenzündung |
Bei trächtigen oder säugenden Hündinnen kann es oft zu einer Euterentzündung (Mastritis) kommen. Diese ist sehr schmerzhaft und geht mit einer Hautrötung oder heißen Schwellung des Euters einher. Ursachen für eine Euterentzündung sind häufig in einer Infektion zu finden. Da die Hündinnen auch
in ihrem Allgemeinbefinden gestört sind, oft durch die
Schmerzhaftigkeit der Entzündung ihre Welpen nicht säugen lassen,
sollte dringend ein Tierarzt zu Rate gezogen werden, um die Aufzucht
nicht zu gefährden. |
|
Fieber |
Hunde haben je nach Rasse und Alter eine normale Körpertemperatur von 38-39 Grad. Fieber beim Hund
beginnt somit erst ab etwa 39 Grad und wird bei einer Temperatur von 42
Grad sehr bedenklich. Häufig stellt sich
hohes Fieber ein bei: Toxoplasmose, Blutvergiftungen oder bei der
Staupe. |
|
Furunkulose |
Furunkelbildungen
in der Haut stellen eine Allgemeinerkrankung bei den Hunden dar, welche
man Furunkulose nennt. Bei dieser flächendeckenden Erkrankung der Haut,
sind jede einzelne Furunkel rund um die Haarbälge sehr eitrige und
tiefe Entzündungen. |
|
Fremdkörper |
Leider ist es nicht selten, dass sich bei Hunden Fremdkörper im Schlund befinden. Dies können unter anderem Steine, Knochenstückchen, Fischgräten oder Holzstückchen sein. Anzeichen dafür sind eine sonst nicht vorhandene Überängstlichkeit sowie Unruhe. Die ersten Anzeichen für einen Fremdkörper im Hals sind Würgen und Brechen oder Brechversuche beim Hund Gelangen diese Fremdkörper vom Schlund weiter in den Darm- oder Magenbereich, so kann dieses zu Entzündungen, Darmblutungen, schmerzhaften Koliken bis hin zu einem völligen Darmverschluss führen. Selten sind diese Fremdkörper durch die Bauchdecke des Tieres ertastbar, so dass nur ein Röntgenbild Klarheit über die Ursache bringen kann. |
|
Futtervergiftung |
Vergiftungserscheinungen beim Hund, können viele Ursachen haben. Selten handelt es sich hier um vom Tierhalter selbst verarbreichtest Futter (schimmeliges Futter, stark salzige oder gewürzte Speisereste) sondern eher vom Hund beim freilaufen aufgenommene verdorbene oder zersetzte Nahrungsabfälle oder Tierkadaver. Bedenklich ist auch die Futtergabe in Gefäßen aus Schwermetallen wie Blei, Zink oder Kupfer, welche sich bei längerem stehen in dem Futter ablagern können. Bei vergifteten Hunden
können je nach Schwere und Ursache der Vergiftung folgende Symptome
auftreten: Fieber, Würgen oder sogar erbrechen, blutiger Durchfall,
starker Durst, aufgeblähter Bauch und eine auffälligen Störung des
Allgemeinbefindens (Unruhe, Ängstlichkeit). |
|
Gebärmutterentzündung |
Bakterielle Infektionen können zu einer Gebärmutterentzündung führen, welche recht häufig zum Zeitpunkt der Geburt der Welpen oder bei der Läufigkeit der Hündin auftreten können. Da das Allgemeinbefinden der Hündinnen meist nicht beeinträchtigt wird, läuft diese Entzündung oft mit einen chronischen Verlauf und ohne stärkere Störungen ab. Seltene Fälle von Gebärmutterentzündungen zeigen jedoch genau das Gegenteil mit starken Störungen des Allgemeinbefindens, hohem Fieber oder einher gehendem eitrigen oder klebrigem Ausfluss aus der Scheide. Hier ist schnelle Hilfe eines Tierarztes von nöten, denn auch eine weiter gehende Entzündung des Bauchfelles ist durchaus möglich. In diesem Falle ist eine total Operation (Entfernung der gesamten Gebärmutter) die einzige Rettung der Hündin. |
|
Gelbsucht |
Eine
Gelbsucht entsteht, wenn der Abfluss der Gallenflüssigkeit durch den
Gallengang durch Gallensteine, Geschwüre, Spulwürmer oder andere Entzündungen
verhindert wird. Die Bindehäute des Hundes verfärben sich gelblich, da
der Gallenfarbstoff nun in den Blutkreislauf gelangt. Weitere Gründe für
eine Gelbsucht können in Lebererkrankungen, Infektionen mit Schädigung
der roten Blutkörperchen sowie bei einer Vergiftung zu finden sein. |
|
Hepatitis |
Die
ansteckende Leberentzündung tritt nur noch selten auf, weil die meisten
Hunde regelmäßig durch eine Impfung geschützt werden. |
|
Hüftgelenksdysplasie |
Hierbei
handelt es sich um eine ebenfalls vererbbare mangelhafte Artikulation
des Hüftgelenks. |
|
Krebs |
Nicht
immer ist eine Geschwulst an den verschiedensten Körperteilen und
inneren Organen des Hundes bösartig. |
|
Leptospirose |
Wir
unterscheiden bei der Leptospirose eine Magen- und Darmform sowie Leber-
und Nierenstörungen. |
|
Leishmaniose |
In den fünfziger Jahren wurden durch den Einsatz von Insektiziden, hauptsächlich DDT, gegen Malaria-übertragende Anopheles-Mücken auch die Überträger der Leishmaniosen, die Sandmücken (Phlebotomen) stark dezimiert. Heute haben sich die Sandmückenpopulationen jedoch wieder auf das Vorkriegsniveau vermehrt, mit der Folge, daß im Mittelmeerraum auch die Leishmaniosen wieder bei Mensch und Tier zunehmen. |
|
Luftröhren - und Bronchialkatarrh |
Lungenkatarrh
kommt in der Regel nur bei schwächlichen, verzärtelten, jungen Hunden
außerordentlich häufig vor. Dieser wird im allgemeinen durch die
selben Ursachen wie der Kehlkopfkatarrh hervorgerufen. Der akute
Lungenkatarrh beginnt, bei halbwegs stärkere Erkrankung mit
wiederholten Anfällen von frösteln und Abgeschlagenheit, weitere auffällige
Symptome sind Mattigkeit, Appetitmangel und Fieber. |
|
Magen und Darm |
Erkrankungen
des Magens und des Darms werden beim zivilisierten Hund immer häufiger
beobachtet. Der Hund zeigt Erbrechen, Durchfall oder beides zusammen
sowie Appetitlosigkeit. |
|
Merle-Syndrom |
Dieses
Depigmentierungssyndrom, das sich durch eine Fleckung des Fells
(Tigerung) äußert, wird von einem dominanten Gen verursacht. Diese
Fellfärbung geht oft einher mit Sinnesorgandefekten wie ein - oder
beidseitige Taubheit und/oder Blindheit. Durch Taubheit leiden die Tiere
häufig an Gleichgewichtsstörungen. |
|
Ohrenzwang |
Es
kommt öfter mal vor, dass Hunde an dem sogenannten Ohrenzwang leiden,
auch Ohrenwurm genannt, obwohl es gar nichts mit einen Wurm zu tun hat. |
|
Die Panostitis ist eine Erkrankung der langen Röhrenknochen bei jungen großwüchsigen Hunden. Die Ätiologie wurde noch nicht vollständig geklärt. Da der Deutsche Schäferhund am häufigsten betroffen ist, gilt eine genetische Disposition als gesichert. Dämmrich (1979) vermutet ein chronisches Stauungsödem im Markraum des Knochens während der Wachstumsphase infolge Diaphysenkrümmung und venöser Abflußstörung. Schawalder und Mitarbeiter (1994) sehen die Krankheitsursache in einer Durchblutungsstörung des Knochenmarks; vermehrte Eiweißfütterung kommt es im Knochenkompartiment zur Ablagerung von osmotisch aktivem Eiweiß und die Folge ist ein Ödem, das zur Erhöhung des intraossären Drucks und zur Kompression der Blutgefaße im Markraum führt. An weiteren Ursachen werden Stoffwechselstörungen, Allergien, Parasitosen, Autoimmunreaktionen nach Virusunfektionen sowie Hyperöstrogenismus diskutiert. Männliche Tiere sind offenbar häufiger betroffen als Hündinnen |
|
|
Parvovirose |
Die
Parvovirose des Hundes wurde im Jahr 1978 fast gleichzeitig in Europa,
Nordamerika und Australien entdeckt. |
|
Scheinträchtigkeit |
Diese
durch Hormone gesteuerte Eigenschaft haben Hündinnen bis heute noch
teilweise beibehalten. |
|
Schnupfen |
Schnupfen,
d. h. Katarrh der Nasenschleimhaut, ist zumeist auf Erkältung zurückzuführen,
manchmal auch auf bestimmte Pflanzenteile wie Grannen oder Spelzen oder
auf winzige Insekten oder deren Larven. |
|
Staupe |
Wichtig ist das ein Hund grundimunisiert und später regelmäßig nachgeimpft wird. Kranke Hunde und solche mit starken Parasitenbefall, dürfen nicht geimpft werden. Ihr Imunsystem ist zu stark geschwächt, so das sie die Impfung nicht umsetzen können. Auch sollte ein Welpe nicht zu früh geimpft werden. |
|
Tollwut |
Eine
Ansteckung erfolgt meistens durch den Biss eines tollwütigen Tieres
(Fuchs). |
|
Zähne und Zahnfleisch |
Der
Hund hat normalerweise bis zu seinem Lebensende ein gesundes Gebiss. Bei
schlechten Zähnen, beginnt oft alles mit Zahnstein. |
|
Zeckenbefall |
Zeckenbefall bei Hunden ist ein alljährlich auftretendes Problem. Die Tiere treten in Deutschland zwischen März und Oktober auf. In der Natur halten sie sich vornehmlich in Gräsern, Büschen und auf Sträuchern auf, von wo aus sie auf Ihre Opfer krabbeln und deren Blut saugen. Unsere Hunde sind in der Regel vom „Holzbock“ oder der aus Südeuropa eingewanderten „Braunen Hundezecke“ befallen. Bis zu 20 % dieser Parasiten sind mit dem Erreger der so genannten Lyme-Borreliose infiziert, den sie beim Saugakt mit abgesondertem Speichel auf ihren Wirt übertragen. An der Lyme-Borreliose, einer bakteriellen Infektion, können Mensch und Hund erkranken. Gelenkentzündungen mit schmerzenden Gliedmaßen und Bewegungsstörungen sowie zeitweiliges Fieber mit gestörtem Allgemeinbefinden kennzeichnen das Krankheitsbild |
|
Zwingerhusten |
Der
Zwingerhusten ist eine ansteckende Entzündung der oberen Atemwege
(Luftröhre und Bronchien) durch Bakterien, die aber nicht auf den
Menschen übertragbar sind. |