BERICHT 08: Jungjäger erlegt einen Gamsbock

Am 12. Dezember teilte mir mein Vater mit, dass er einen Gamsbockabschuss im Pfossental von einem Kollegen bekommen hatte.

Also machte ich mich am 14. Dezember zusammen mit meinem Vater, Jagdaufseher Moritz und meinen Paten ins Pfossental auf.  Nach einem Kaffee beim Vorderkas begaben wir uns in die Örtlichkeit „Grof“. Dort angekommen konnten wir auch schon einige Gämsen in Anblick bekommen doch waren diese noch außerhalb einer günstigen Schussdistanz, deshalb pirschten wir weiter zur „Grof-Hitt“ und auf einen Felsvorsprung in 285 m konnte Jagdaufseher Moritz einen starken Bock ansprechen und ich machte mir eine gute Auflege zu Recht und nahm den Bock ins Visier. Der Schuss brach, doch trotz des guten 7mm Kalibers zeichnete der Bock schlecht und meine Begleiter rieten mir ihm noch einen zweiten Schuss anzutragen. Danach stürzte der Bock sichtlich getroffen nach unten.

Nun machten wir uns auf den Weg zum Bock und fanden ihn auch eine nach einer halben Stunde verendet. Meine Begleiter wünschten mir ein kräftiges Waidmanns Heil und ich erwiderte mit Waidmanns Dank. Nach dem begutachten des Bockes stellte sich heraus dass er 8 Jahre alt war, einen langen Gamsbart-, sowie eine starke Krucke hat. Beim suchen der Einschüsse waren wir überrascht, die beiden Einschüsse waren nah beieinander, und saßen sehr gut im Blatt.

Meine Begleiter beglückwünschten mich nochmals zu den guten Einschüssen, welche auf einer Entfernung von 285 m ja keine Selbstverständlichkeit sind und darauf hin machten wir uns ans Bart rupfen sowie ans Aufbrechen. Nach einem guten Halbmittag beim Lagerfeuer machten wir uns auf den Rückweg nach Vorderkas. Dort wurde dann erstmal ein großes Hefe getrunken und ein Horrido auf den toten Bock angestimmt, sowie einen "Watter" gemacht.

Am späten Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg nach Unser Frau wo einige Jagdkameraden kamen und meinen Bock begutachteten und mir Waidmanns Heil wünschten. Danach feierten wir noch ein wenig über den guten Abschuss und mein Vater und Ich machten uns dann auf den Nachhauseweg.

 

Ich möchte mich hier noch bei meinen Vater für den tollen Abschuss bedanken, sowie bei meinen Begleitern Moritz und Ulrich für das tolle Jagderlebnis

 

Waidmanns Dank!

 

                                                                                         Bericht und Fotos: Peter Raffeiner, Jagdrevier Schlanders

 

 

 

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