|
Des
öfteren ging ich heuer schon auf den
C-Hirsch, aber es ließ sich keiner weit und
breit sehen. Die letzten Tage sah ich immer
einen guten 10 Ender, der immer zur gleichen
Uhrzeit austrat, ich aber leider nicht auf
den T-Hirsch zugeteilt bin. So versucht ich
es am 09.September erneut. Das Auto beim
Forstschranken abgestellt und zu Fuß ging es
dann Richtung Bannwald. Nach ca.20 min
Marsch erreichte ich den Hochwald mit
angrenzenden Jungwald und als ich nach oben
blickte, sah ich das hintere Teil eine Stück
Rotwildes, das in den Jungwald einwechselte.
Ich dachte mir gleich, so jetzt ist es
vorbei, aber bei der Jagd kommt es meisten
anders und so machte ich es mir an Ort und
Stelle bequem, denn an ein weitergehen war
nicht mehr zu denken, weil die Entfernung
nur ca.50 m zum Jungwald bestand. Den
Rucksack gerichtet, die Büchse oben drauf
und schon kam erneut ein Stück Rotwild 150 m
oberhalb des Jungwaldes heraus. Die Büchse
in Anschlag, ein Blick durchs Zielfernrohr
und ich konnte einen C-Hirsch ansprechen. Im
Knall zeichnete der Hirsch gut und
verschwand wie er herausgekommen war im
Jungwald. Lautes brechen der Äste und
plötzlich Stille. Ich war mir sicher dass
die Todesflucht zu Ende war, ging zum
Anschuss hinauf und folgte der
Schweißfährte, wo ich nach ca. 20 m den
bereits verendeten C-Hirsch als meinigen
betrachten konnte.
Mein Bruder
half mir noch bei der schweißbringenden
Bergung und nach einigen kühlen Bierchen
ging der erfolgreiche Jagdtag zu Ende.
Nochmals Danke
meinem Bruder für die schnelle Hilfe.
Weidmannsheil
und Weidmannsdank
Bericht und Fotos:
Agostini Markus |