BERICHT 64: C-Hirsch Abschuss

Des öfteren ging ich heuer schon auf den C-Hirsch, aber es ließ sich keiner weit und breit sehen. Die letzten Tage sah ich immer einen guten 10 Ender, der immer zur gleichen Uhrzeit austrat, ich aber leider nicht auf den T-Hirsch zugeteilt bin. So versucht ich es am 09.September erneut. Das Auto beim Forstschranken abgestellt und zu Fuß ging es dann Richtung Bannwald. Nach ca.20 min Marsch erreichte ich den Hochwald mit angrenzenden Jungwald und als ich nach oben blickte, sah ich das hintere Teil eine Stück Rotwildes, das in den Jungwald einwechselte. Ich dachte mir gleich, so jetzt ist es vorbei, aber bei der Jagd kommt es meisten anders und so machte ich es mir an Ort und Stelle bequem, denn an ein weitergehen war nicht mehr zu denken, weil die Entfernung nur ca.50 m zum Jungwald bestand. Den Rucksack gerichtet, die Büchse oben drauf und schon kam erneut ein Stück Rotwild 150 m oberhalb des Jungwaldes heraus. Die Büchse in Anschlag, ein Blick durchs Zielfernrohr und ich konnte einen C-Hirsch ansprechen. Im Knall zeichnete der Hirsch gut und verschwand wie er herausgekommen war im Jungwald. Lautes brechen der Äste und plötzlich Stille. Ich war mir sicher dass die Todesflucht zu Ende war, ging zum Anschuss hinauf und folgte der Schweißfährte, wo ich nach ca. 20 m den bereits verendeten C-Hirsch als meinigen betrachten konnte.

Mein Bruder half mir noch bei der schweißbringenden Bergung und nach einigen kühlen Bierchen ging der erfolgreiche Jagdtag zu Ende.

 

Nochmals Danke meinem Bruder für die schnelle Hilfe.

 

Weidmannsheil und Weidmannsdank

                                                                                                                     

                                                                                                                   Bericht und Fotos: Agostini Markus

 

 

 

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