BERICHT 46: Mein erster Kahlwild Abschuss im Revier Villnöss

Am 18 Juni traf ich mich mit meinem Jagdkollegen Edgar gegen 17 Uhr; gemeinsam gingen wir auf Rotwildjagd.

Das Wetter war viel versprechend es nieselte leicht.

Wir fuhren der Strasse Richtung "Eisbach"  entlang, auf der wir uns auch trennten, ich fuhr weiter bis zum Ende dieser Strasse, schulterte meinen Rucksack und das Gewehr.

Ich pirschte mich auf einem schmalen Steig entlang, der Steig führte mich direkt hin zum Hochstand.

Auf diesem Hochstand legte ich mich auf die Lauer und glaste die gesamte Lichtung ab.

Nach einer Stunde fing es kräftig zu regnen an und dichter Nebel zog auf.

Ich nutzte diese Zeit mich zu stärken Speck und Wein das muss sein.

Nachdem sich der Nebel verzogen hat,  erblickte ich einen roten Fleck, sofort nahm ich das Fernglas und erkannte einen schwachen Trophäenbock.

Edgar teilte mir per SMS mit, dass er einen Trophäenhirsch beobachten konnte.

Nachdem es wieder anfing zu regnen und zu dämmern machte ich mich auf den Weg zum Auto.

Während ich durch den Wald pirschte sah ich plötzlich Rotwild abspringen.

Da dachte ich dieses Rotwild könnte auch Morgen wieder hier in der nähe des Hochstandes sein.

Also beschloss ich Morgen mit meinem Bruder erneut das Jagdglück zu versuchen.

 Am nächsten Tag…

 Um zirka 5 Uhr früh waren wir wieder vor Ort auf dem Hochstand.

Wir glasten beide die Lichtung ab und ich erblickte gleich ein Stück Rotwild.

Wir konnten das Tier lange genug ansprechen denn es äste ruhig in der Lichtung.

Nach längerem Ansprechen sahen wir dass das Tier nicht führend war.

Während mein Bruder die Entfernung (330mt) misste, bereitete ich eine gute Auflage für meine Repetierbüchse 7x64 vor.

Ich visierte das Tier an und atmete noch mal kräftig durch und der Schuss brach durch die Morgenstille.

Das Stück zeichnete stark und nach kurzer Flucht brach das Stück zusammen.

Mein Bruder freute sich sehr und gratulierte mir zu meinem ersten Kahlwild Abschuss mit einem „Weidmannsheil“.

 

Als wir am erlegten Stück ankamen, überreichte mir mein Bruder den Erlegerbruch.

Nach erledigter Roten Arbeit brachten wir das Tier in den neuen Kühlzelle, wo nachher noch gefeiert wurde.

  

Weidmannsheil!

 

                                                                                          Bericht und Fotos: Hubert Obwexer, Revier Villnöss

 

 

 

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