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Endlich
konnte ich meinen neuen Fuchsansitz
beziehen, hatte es doch den ganzen Tag
über geschneit, nicht der grosse Haufen,
jedoch genug das man die Freibeuter
deutlich sehen konnte.
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Ich
beschloss schon am frühen Abend auf die
Lauer zu gehen.
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Nach dem
ausstreuen der Fuchsbremse,
(Hundetrockenfutter) setzte ich mich
dick vermummt in meinen Ansitzkasten.
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Mit dem
Glas kontrollierte ich meinen Ausblick,
die alte Sandtola war sehr gut
überschaubar. Rechts neben dem Kasten
war der kleine See zugefroren, auf dem
Schnee überdeckten Eis zog sich schon
die Spur eines Fuchses zum Luderplatz.
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20 Meter
vor dem Ansitz ragte eine aus Steinen
zusammen gebastelte Feuerstelle aus dem
Weiss, bei 30 Metern hatte ich das Rohr
mit der Beize aufgestellt.
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Da ich mit
der BBF auf die Freibeuter wartete war
es mir recht, dass ich einen Weitblick
bis auf 80 M hatte. Der natürliche
Kugelfang war in der alten Sandgrube
ideal.
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Nach
einer Stunde konnte ich eine Bewegung am
äussersten Rand der Sandtola ausmachen,
mit dem Glas konnte ich einen Fuchs
erkennen, kein Zweifel der kannte den
Luderplatz. Da war kein Sichern mehr,
eiligen Trabes steuerte er auf das Rohr
zu, bis ich die Waffe im Anschlag und
gespannt hatte, war er schon auf
Schrotschuss Nähe heran. Die Fuchsbremse
hatte seine Wirkung, eifrig machte er
sich hinter das Streufutter. Mit dem
Finger am Abzug konnte ich durch das ZF
blickend warten bis er breit stand. Als
der Schuss sich löste war ich durchs
Mündungsfeuer geblendet, beim nächsten
Blick durchs ZF war neben der
Feuerstelle ein weiterer schwarzer
Flecken im Weiss.
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Inzwischen
rieselte wieder verhalten Schnee vom
Himmel, so richtiges Fuchswetter.
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Da es erst
22.00 Uhr war, lies ich den Fuchs
liegen, ersetzte die abgeschossene
Schrotpatrone und wartete auf den
nächsten.
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Keine
zwanzig Minuten verstrichen erhaschte
ich rechts von mir wieder eine Bewegung,
mit dem Spiegel musste ich feststellen
dass dies kein Fuchs, sondern ein
Rehkitz war. Nach ein paar Minuten
wechselten Ricke und Kitz vor mir hinauf
in den Wald, die Beiden waren wohl
genährt, der Winter war ja auch nicht so
streng bis jetzt.
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Wieder war
jetzt alles Ruhig und still, ich wusste
nicht wie Lange ich wohl meinen Gedanken
nach hing, plötzlich verhoffte ein Fuchs
mitten auf dem zugefrorenen See, da er
das Gesicht mir zugewandt hatte, taute
ich mich nicht meine BBF hoch zu nehmen.
Augenblicke die mir fast wie Ewigkeiten
vorkamen verstrichen, jetzt setzte er
sich wieder in Bewegung, ebenfalls er
machte sich über das ausgestreute
Hundefutter her, ohne Hast konnte ich so
meine BBF in Anschlag bringen, gleich
war der Leuchtpunkt auf dem Blatt,
ebenfalls er hat den Knall wohl nicht
mehr vernommen. Rechts und links der
Feuerstelle lagen die zwei Burschen im
Schnee, der Erste hatte bereits eine
Puderschicht auf sich liegen.
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Schon vom
Ansitz aus konnte ich mit dem Glas sehen
dass beim zweiten Fuchs, etwas nicht
stimmen konnte.
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Jetzt war
es auch Zeit nach Hause zu gehen, am
Morgen wartet ja die Arbeit auf mich,
also schälte ich mich aus meinem
Ansitzsack. Bei den Füchsen angekommen
stellte ich beim Zweiten Räude fest.
Nach einem Foto, entsorgte ich den
kranken bei der Verbrennungsanlage, den
Gesunden balgte ich nach der Arbeit
anderntags ab.
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Waidmannsheil
Bericht und Foto:
Kari Schmid |